Willkommen

Herzlich willkommen auf der Website der Initiative Weltethos.
Unsere Welt und Gesellschaft wird zunehmend facettenreicher und komplexer. Um Brücken zwischen Menschen unterschiedlicher Kulturen, Religionen und Weltanschauungen zu bauen, benötigen wir Austausch und Verständigung. Die in den verschiedenen Kulturen und Religionen bestehenden gemeinsamen Werte können dazu beitragen, Konflikten vorzubeugen oder sie zu lösen.

Der Verein "Initiative Weltethos eV." fördert den interreligiösen, kulturellen und ethischen Dialog in Norddeutschland. Er spricht Menschen aller Weltanschauungen und Glaubensrichtungen an, um mit ihnen gemeinsam für eine Kultur der Gewaltlosigkeit und der Ehrfurcht vor dem Leben, für eine Kultur der Solidarität, der Toleranz und der Gleichberechtigung tätig zu werden.

Meldungen und Veranstaltungen

 

Absage

Militärseelsorge und Bundeswehr

18. März 2020, 20 Uhr

Die Veranstaltung mit Militärdekan Andreas-Christian Tübler am 18. März 2020 muss leider ausfallen.


 

Interreligiöses Friedensgebet

Das interreligiöse Friedensgebet fand statt 20. November 2019

Im Anschluss an das Friedensgebet laden wir zu einem Empfang in das Gemeindehaus, Mühlenberger Weg 64 a, ein.
In Kooperation mit dem Runden Tisch Blankenese – Hilfe für Flüchtlinge

Kirche am Blankenser Markt, Mühlenberger Weg 64, 22587 Hamburg

Eintritt frei


 

Weltethos-Ausstellung

08. - 19. November 2019 auf Anfrage werden gerne Führungen angeboten

Das Projekt Weltethos stellt die Frage nach gemeinsamen ethischen Werten, Normen und Maßstäben der Religionen und ihrer Bedeutung für die heutige Zeit. Die 2014 aktualisierte, von der Tübinger Stiftung Weltethos konzipierte Ausstellung umfasst 15 Tafeln: Vorgestellt werden die großen Weltreligionen Hinduismus, Chinesische Religion, Buddhismus, Judentum, Christentum, Islam und Bahaitum mit Bildern, Sachinformationen, religiösen und ethischen Texten. Interessierte sind jederzeit herzlich willkommen.

Gemeindesaal der Johanneskirche in Rissen, Raalandsweg 5, 22559 Hamburg, Tel.: 040/8190060


 

Europas Verantwortung in Europa

Diese Veranstaltung fand statt am Mittwoch den 06. November 2019

Fluchtursachen und Flüchtlingspolitik

Die Ankunft von über einer Million Flüchtlingen in der EU 2015 hat zu großer Hilfsbereitschaft, aber auch zu Ablehnung geführt. Krieg und Gewalt in anderen Teilen der Welt ist „deren Problem“, so eine nicht selten anzutreffende Meinung. Was folgt aus der These, dass die Völker und Staaten Europas für eine Reihe von gewaltsamen Konflikten in ihrer südlichen Nachbarschaft eine historische Mitverantwortung tragen, die über die normale Solidarität hinaus zur Hilfe verpflichtet? Worin kann und sollte Hilfe bestehen? Gehört die Bekämpfung von Fluchtursachen dazu? Wo sind sie zu verorten? Was macht Migration mit den Aufnahmegesellschaften? Kann Europa daran zerbrechen?

Diskussion mit Prof. Dr. Heinz Gerhard Justenhoven, Institut für Theologie und Frieden, Vorstand Kath. Friedensstiftung Hamburg, und Prof. Dr. Rainer Tetzlaff, Politikwissenschaftler, Universität Hamburg | Moderation: Jannik Veenhuis, Islamwissenschaftler

Gemeindehaus der Blankeneser Kirche am Markt, Mühlenberger Weg 68

In Kooperation mit der GemeindeAkademie Blankenese und dem Runden Tisch Blankenese – Hilfe für Geflüchtete, Eintritt 5€


 

Zur Zukunft von Kirchengemeinden – Christlicher Glaube vor dem Aus?

Diese Veranstaltung fand statt am 28. September 2019

Theologischer Nachmittag mit Vortrag von Prof. Dr. Hubertus Halbfas; Moderation: Prof. Dr. Herrmann Häring

Nur noch 50 Prozent der deutschen Bevölkerung bekennt sich zum christlichen Glauben. Dieser enorme Bedeutungsverlust ist auch eng mit innerkirchlichen Gründen verwoben. Den Kirchen gelingt es schon lange nicht mehr, ihre Glaubensinhalte in einer aktuellen und verständlichen Sprache weiterzugeben. In zahlreichen Büchern (u.a. „Glaubensverlust. Warum sich das Christentum neu erfinden muss“) ging der katholische Theologe Hubertus Halbfas, emeritierter Professor für Religionspädagogik und Gründungsmitglied der „Gesellschaft für eineGlaubensreform“,der ursprünglichen Bedeutung und einer zeitgemäßen Auslegung unserer symbolhaft religiösen Sprache nach. Die Frage wird sein: Wie müssen sich die Sprache und das Verhalten von Kirchengemeinden ändern, wenn sie wieder zu glaubwürdigen Zeugen der christlichen Sache werden wollen?

In Kooperation mit der Ev. GemeindeAkademie und der GemeindeAkademie Blankenese – Eintritt: 5 Euro

Prof. Halbfas wird am So 29. September in der Blankeneser Kirche im Gottesdienst um 10 Uhr die Predigt halten.


 

Kazim, wie schaffen wir das?

Diese Veranstaltung fand statt am Mittwoch, 11. September 2019

Kazim Erdogan, 1953 im türkischen Gökçeharman geboren, arbeitet als Soziologe und Psychologe in Berlin-Neukölln. Dort hat er die erste Selbsthilfegruppe für türkische Männer gegründet und den Verein Aufbruch Neukölln. Kazim Erdoğan ist seit 56 Jahren in Deutschland zu Hause, wurde 2012 mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet und lebt vor, wie das Zusammenleben in der hiesigen vielfältigen Einwanderungsgesellschaft funktionieren kann: auf Augenhöhe, durch Begegnung und Dialog. Die

Journalistin und ZEIT-Autorin Sonja Hartwig hat Kazim Erdoğan lange begleitet und ein eindrückliches Buch über sein bewegtes Leben und seine spannende Arbeit geschrieben.In Kooperation mit der GemeindeAkademie Blankenese und dem Runden Tisch Blankenese

Gemeindehaus der Blankeneser Kirche am Markt, Mühlenberger Weg 68

Eintritt € 5,-


 

Die Angstprediger: rechte Christen in Deutschland

Die Veranstaltung fand statt am Mittwoch, den 14. August 2019

Vortrag von Dr. Liane Bednarz, Juristin und Publizistin, Hamburg

In ihrem politischen Debattenbuch „Die Angstprediger“ beschreibt Liane Bednarz, wie Teile der evangelischen, evangelikalen und katholischen Christen seit Jahren rechtes Gedankengut annehmen und verbreiten. Diese Art von Fundamentalismus nutzt das bürgerliche Vertrauen in die christliche Religion und ihre Kirchen, um die bürgerliche Mitte mit rechten Ideen zu infiltrieren und einen Kreuzzug gegen Pluralismus und Toleranz zu führen. Rechte Christen sind in den Volkskirchen und in evangelikalen Gruppierungen zu Hause, sie haben klare Feindbilder und meinen, damit das christliche Abendland zu schützen. Sie kämpfen gegen die angebliche Islamisierung, gegen Zuwanderung und Migration, gegen die Ehe für alle, Homosexualität, Gender Mainstreaming, Gleichberechtigung und Abtreibung, ein zeitgemäßes Familienbild und zu liberale Haltungen in den großen Kirchen.  Die Verbindungen zur rechtspopulistischen Szene sind zum Teil fließend. Die Angstprediger zeigen bisweilen offene Sympathie für Pegida, die AfD und die vom Verfassungsschutz beobachtete Identitäre Bewegung.
Liane Bednarz deckt die Netzwerke der rechten Christen auf, beschreibt deren Überzeugungen und Aktionsformen und warnt vor den gesellschaftlichen Folgen dieser Instrumentalisierung von Religion.

Eintritt: 5 € | in Kooperation mit der GemeindeAkademie Blankenese

Gemeindehaus der Blankeneser Kirche am Markt, Mühlenberger Weg 68


 

Meinen Frieden gebe ich euch (Joh 14,27)

Die Veranstaltung fand statt am Dienstag, 04. Juni 2019.

Vortrag von und Diskussion mit Dr. Eugen Drewermann – Theologe, Psychoanalytiker und Autor

Im Jahr 1989 wäre der Frieden als Angebot des russischen Präsidenten Gorbatschow an die NATO möglich gewesen: ein entmilitarisiertes Europa vom Ural bis zum Atlantik. Diese historische Chance wurde durch das Konzept der NATO-Osterweiterung vertan. Heute stehen wir wieder vor endlosen Kriegsaufrüstungen, -einsätzen und sinnlosen Machtspielen mit all ihren Folgen: Katastrophen, Hunger, Flüchtlingsströme, Ausdehnungen des kapitalistischen Wirtschaftssystems durch eine militarisierte Außenpolitik. 

Um diese Art des politischen Handelns zu ändern, müssten wir vollkommen anders mit den Menschen und den Kreaturen an unserer Seite umgehen. Die Botschaft Jesu in der Bergpredigt scheint nicht nur aktueller denn je, sondern auf dem Weg zum Frieden unausweichlich.

Eugen Drewermann nimmt immer wieder Stellung zu aktuellen gesellschaftspolitischen Fragen. Für sein langjähriges friedenspolitisches Engagement wurde er 2007 mit dem Erich-Fromm-Preis ausgezeichnet, 2011 erhielt er den im selben Jahr erstmals verliehenen internationalen Albert-Schweitzer-Preis.

In Kooperation mit der GemeindeAkademie Blankenese und dem Runden Tisch Blankenese – Hilfe für Geflüchtete


 

Zeit für Begegnung

Die Veranstaltung fand statt am 5. Mai 2019

Zeit für Begegnung“ heißt es in Blankenese in jedem Frühsommer zur Erinnerung an die Verlegung des Engels der Kulturen im Jahr 2013. Die Gestaltung dieser Reihe sieht in jedem Jahr ein wenig anders aus und in diesem Jahr möchten wir Sie und euch herzlich zu einem buddhistisch-christlichen Dialog einladen:

am 23. Februar waren wir zu Gast im buddhistischen Zentrum Theksum Tashi Chöling Hamburg und haben dort mit der Lama Dawa und Mitgliedern des Zentrums einen regen und spannenden Austausch gehabt. Diesen möchten wir nun gerne fortsetzen und stellen ihn unter das Motto:„Bedingtes Entstehen oder/und (Erb)sünde“

Nach kurzen Impulsen von Lama Dawa zum „bedingten Entstehen“ und Pastor Klaus Poehls zur „(Erb)Sünde“ machen wir uns alle gemeinsam auf die Suche nach der Bedeutung, den Gemeinsamkeiten und Unterschieden im Verständnis dieser beiden Konzepte.

Wir freuen uns auf einen spannenden Austausch! Zur besseren Planung bitten wir um Anmeldung bis zum 1. Mai 2019 unter info@initiative-weltethos.de

Gemeindehaus der Blankeneser Kirche am Markt, Mühlenberger Weg 68


 

Mod Helmy: Arabischer Arzt rettet Juden vor der Gestapo

Diese Veranstaltung fand statt am Mittwoch, 20. Februar

Lesung von und Gespräch mit Igal Avidan, Berlin

Mod (Mohamed) Helmy, 1901 in Kairo geboren, kam 1922 zum Medizinstudium nach Berlin. Ab 1930 praktizierte er als Arzt im Krankenhaus Moabit. Von den Nazis wurde er als „Nichtarier“ diskriminiert und als Ägypter inhaftiert. Trotzdem half er jahrelang einer jüdischen Familie, sich vor der Gestapo zu verstecken. Mitten in Berlin gelang es ihm sogar mit Hilfe von Hitlers Intimfreund, dem Mufti von Jerusalem, eine Jüdin als Muslima in Sicherheit zu bringen. Helmy, 1982 in Berlin gestorben, wird seit 2013 als erster Araber in Yad Vashem für seinen Mut als „Gerechter unter den Völkern“ geehrt. Der israelische Politikwissenschaftler und Journalist Igal Avidan fand ehemalige Patienten des Arztes und zeichnet dessen einzigartige Lebensgeschichte nach. Mit seinem Buch will der Autor auch dem Pauschalurteil über das Verhältnis zwischen Juden und Muslimen entgegenwirken.

Eintritt: 5 € | in Kooperation mit der GemeindeAkademie Blankenese, der Jerusalem-Akademie und dem Referat für christlich- jüdischen Dialog in der Nordkirche


 

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